Die Sicherungskompanien des Einsatzverbandes
Rund um die Uhr sichern sie alle militärischen Aktivitäten des Verbandes. Ohne Sicherung geht nichts in Somalia.
Hochmotivierte Fallschirmjäger die mit ihrem militärischen Schutz diesen Einsatz erst möglich machen, stellten mit der professionellen Durchführung ihrer Aufgaben klar, dass sie die richtige Wahl für solch einen Auftrag sind.
Beim Vorkommando und ersten Kontigent leisteten die Roten Teufel vom Fallschirmjägerbataillon 261 aus Lebach ganz nach ihrem Motto:“WIE PESCH UND SCHWEFEL” erstklassige Arbeit. Und trotz der extrem hohen Belastung durch die Sicherungen und dem Ausbau des Lagers führten sie noch die Ergänzende Einsatzausbildung für den Verband durch.
Im zweiten Kontigent übernahmen Gebirgsjäger der Gebirgsjägerbrigade 23 die Sicherungsaufgaben.
Die Soldaten der Sicherungstruppen haben im einzelnen folgende Aufgaben:
Sicherung und Ausbau des gesammten Lagers.
Sicherung des Feldflugplatzes Beled Weyne.
Sicherung der Wasseraufbereitungsanlage am Shabelle Fluß.
Sicherung und Betrieb eines Observation-Point oberhalb des Hauptlagers.
Sicherung der Material und Personaltransporte des Unterstützungsverbandes.
Begleitschutz für die Ärzteteams die in der Stadt tätig sind.
Begleitschutz für Fahrten aller Art.
Personenschutz.
Sicherung aller Einsätze bei Bauvorhaben und Bohrungen der Pioniere.
Unterstützung der Heeresflieger bei Transport und MEDEVAC Einsätzen.
Abstellung einer Sicherungsgruppe in Mogadishu.
Konvoischutz für die Marscheinheiten nach und von Mogadishu.
Ergänzende Einsatzausbildung für den Verband.
Die Sicherungstruppen im Einsatz:

⇑ Beschreibung: September 1993 - Ein Fallschirmjäger von der 3. Kompanie des Fallschirmjägerbataillons 261 aus Lebach bei der Sicherung des Nordlagers in Beled Weyne.

⇑ Beschreibung:Führungsfahrzeug auf dem Weg nach Mogadishu

⇑ Beschreibung: September 1993 - Fallschirmjäger aus Lebach warten im Bereitstellungsraum auf ihren Einsatz. Sie sind als Begleitschutz eingeteilt


