Der Führungsstab des Einsatzverbandes, das Presse- Informationszentrum und die Feldjäger

Der Führungsstab



Der Stab unterstützt den Kommandeur Oberst Helmut Harff bei der Führung des Einsatzverbandes.

Die Aufgaben im einzelnen:

Unterstützung in der Führung sowie in der Erhaltung der personellen und materiellen Einsatzbereitschaft der Unterstützungsverbandes.

Koordinierung aller erforderlichen Einzelmaßnahmen beim Zusammenwirken der unterstellten Einheiten und Teileinheiten.

Zusammenarbeit mit den Stäben der UN-Kontigente von UNOSOM2 anderer Nationen, dem Hauptquartier UNOSOM2, regionalen somalischen Führern und gesellschaftlichen Gruppen sowie Vertretern der internationalen Hilfsverbände.

Er koordiniert und stellt die zentralen Aufgaben der Betreuungsmaßnahmen der Angehörigen der verbandes sicher.





Presse- und Informationszentrum PIZ

Das Pressezentrum betreut die Jornalisten die auf Einladung des BMVg´s nach Somalia kommen.

Ein Soldat des Pressezentrums zusammen mit einen Jornalisten.
Beschreibung:Ein Soldat des Pressezentrums zusammen mit einen Jornalisten in Beled Weyne.





Die Feldjäger

Auch die deutsche Militärpolizei war am Horn von Afrika vertreten.

Die Aufgabenbereiche der Feldjäger sind:

Zusammenarbeit mit der Militärpolizei der anderen Nationen.

Zusammenarbeit mit der Somalischen Polizei.

Militärischer Verkehrsdienst.

Personenschutz.

Ermittlungen bei Straftaten.

Die Feldjäger absolvierten den United-Nations-Military-Police-Course (UNMILPOC) sowie eine Spezialausbildung bei der Rheinland-Pfälzischen Polizei zur Tatortarbeit und Spurensicherung.

Deutscher Militärpolizist vor dem Lager in Beled Weyne.
Beschreibung:Deutscher Militärpolizist (Feldjäger) vor dem Lager in Beled Weyne.





Der OpInfoZug (Operative Informationen)

Der OpInfoZug war für Informationsbeschaffung, - Auswertung und Verarbeitung der Informationen für die eigenen Print bzw. Audiomedien verantwortlich. Ausserdem Informieren sie die Somalische Bevölkerung über den Auftrag, die Arbeit und die humanitärern Hilfeleistungen des Deutschen Unterstützungsverbandes in Somalia. Mit den 400 Watt Anlagen in ihren Lautsprecherwagen (Mercedes-Benz Lkw 2t gl UNIMOG) und der Mobilen Druckerei sind sie bestens für ihren Auftrag ausgerüstet.

Der OpInfoZug hatte folgende Aufgaben:

Verbreiten von Informationen über den Auftrag der deutschen UN-Kräfte in der somalischen Bevölkerung

Mithilfe bei der gewaltlosen Beseitigung von Störungen

Truppenbetreuung durch Bereitstellung von Feldpostkarten/ Sonderstempeln, Sendung von Radio Andernach vom Standort Andernach aus

Zielgruppen-Hörfunksendungen für die somalische Bevölkerung zur Unterstützung und Erläuterung des Auftrages von UNOSOM II.

Ursprünglich sollte dieser Auftrag von 19 Soldaten ausgeführten werden. Da der Auftrag "Mithilfe bei gewaltloser Beseitigung von Störungen" ohne den Einsatz von Lautsprechern jedoch nicht möglich war, wurde eine Lautsprechergruppe von vier Mann zusätzlich vorgesehen.

Im Verlauf des Einsatzes wurden zahlreiche Produkte durch die Truppe für Operative Information erstellt, darunter Handzettel, Plakate und Zeitungen ("Tor des Friedens") für die somalische Bevölkerung.

Der erste UN-Einsatz in der Geschichte des Fernmeldebataillons 950 endete am 23.März 1994 mit dem Abschlußappell des Unterstützungsverbandes in KölnWahn.





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